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RAUMSTATION HYAMA
ANTWORTET NICHT
A Not So Easy Reader For German Learners
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You’re a salvage collector. Not the most glamorous job in the year 3245, but someone has to pick up civilization’s trash.
When you stumble upon an abandoned space station — the Hyama — you, of course, decide to “just take a look.” After all, what
could possibly go wrong? A gigantic, dark, completely defunct station drifting in deep space… sounds like an adventure. Or a really bad
idea.
Inside you’ll find flickering lights, eerie transmissions, and something that definitely isn’t from your solar system.
What you find will determine your fate.
Or, more realistically, the manner of your demise. “Lucky” for you, you got your electronic personal assistant at your side. Who
would otherwise witness and comment on your “brilliance”?
B1–B2
For motivated
learners
Es ist der zwölfte Dezember 3245.
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Du bist schon seit Tagen mit deinem Transportschiff unterwegs,
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auf der Suche nach verwertbarem Weltraumschrott.
Das ist dein aktueller Beruf: Sammler.
Es gibt so viel vergessenes Material im All,
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dass du davon leben kannst,
es zu sammeln und zu verkaufen.
Nun bist du weit außerhalb der Kolonien des Sonnensystems,
fern von allem und allein.
Dein Transporter passiert gerade einen Gasplaneten.
Seine helle Oberfläche erleuchtet dein Cockpit in einem sanften Türkis.
Weiße Streifen wie Wolken und ein feiner Dunst lassen dich
beim Anblick des gigantischen Planeten staunen.
Plötzlich hörst du ein Piepsen.
Du pausierst, was auch immer du tust,
und eilst ins Cockpit.
Ein rotes Licht blinkt auf der Steuerkonsole.
Es ist ein Funkspruch.
So weit draußen?
Unmöglich.
Du hörst ihn ab.
„Relais Hyama. Ersuchen Sic-Einheit. EZ564.”
Das ist alles.
Der Funkspruch wiederholt sich jede Minute.
Hyama ist eine Relais-Station.
Hier spricht übrigens Dein elektronischer Assistent.
Ich bin hier um Dir bestimmte Dinge zu mansplainen,
damit Du sie nicht so oft im Wörterbuch nachschlagen musst.
Also, eine Relais Station dient als Kommunikationsknotenpunkt im
All,
der Signale zwischen Raumschiffen, Raumstationen oder Planeten über
große Entfernungen überträgt.
Damit kann man Kontakt halten,
wenn direkte Kommunikation wegen Entfernung oder Hindernissen nicht
möglich ist.
Ende der Durchsage.
Und diese Relais-Station hat Sicherheitskräfte angefordert.
Du schlägst den Code in einem Glossar nach.
Vielleicht gibt er einen Hinweis darauf, was passiert ist.
EZ564 – der Code für die Evakuierung der Station.
Dein Herz fängt plötzlich an, heftiger zu schlagen.
Eine verlassene Raumstation in Reichweite?
Du lässt deinen Bordcomputer die Koordinaten ermitteln,
legst den Kurs fest und fliegst los.
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Sechs Tage später bist du am Ziel.
Im Orbit eines Mondes liegt sie vor dir:
die Hyama, eine langgestreckte Raumstation.
Sie wirkt völlig verlassen und niemand reagiert, als du sie anrufst.
Zurück kommt nur der bekannte Funkspruch:
„Relais Hyama. Ersuchen Sic-Einheit. EZ564″.
Ein mulmiges Gefühl macht sich in dir breit.
Etwas Seltsames muss hier geschehen sein, denn eine ganze Raumstation wird nicht
einfach verlassen.
Sie ist viel zu wertvoll dafür.
Deine Finger tippen abwechselnd auf die Konsole vor dir.
Es gibt keinen Grund, nicht an Bord zu gehen und sich umzusehen.
Aber dein Instinkt hält dich ab.
Du musst eine Entscheidung treffen, sonst war die ganze Reise und der
Treibstoff umsonst.
Hallo, ich bins mal wieder.
Dein persönlicher Assistent.
Ich bin hier um dich zu unterstützen.
Du hast die Qual der Wahl.
Was tust du als nächstes?
Option 1: Du leitest die Andocksequenz ein und gehst an Bord
Gaaaanz schlechte Idee.
Option 2: Du hörst auf dein Bauchgefühl und machst dich vom Acker
Gut so.
Man kann nie feige genug sein.
Das Leben ist eh schon zu kurz.
Option 3: Du willst keine Verantwortung tragen, benachrichtigst die
System-Polizei und wartest auf ihre Hilfe
Denk doch nur an den Papierkram.
Und vielleicht gerätst Du sogar noch selbst unter Verdacht.
Also! Was wird’s sein?
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Die Sache war dir einfach zu heikel.
Auch wenn es dich in den Fingern gejuckt hat,
hast du dich dafür entschieden, die Hyama doch nicht zu erkunden.
Es ist einfach zu merkwürdig:
eine verlassene Raumstation in einem völlig abgelegenen Sektor des Alls?
Wer weiß, was oder wen du an Bord getroffen hättest?
Vielleicht wärst du sogar selbst ums Leben gekommen.
Du gibst neue Koordinaten in deinen Bordcomputer ein.
Dein Schiff entfernt sich und du lässt die seltsame Station zurück.
Die Antriebsraketen bringen die Hülle deines Schiffs zum Vibrieren
und drücken dich ganz schön fest in den Pilotensitz, als sie anfangen zu
beschleunigen.
Du entfernst dich weiter und weiter von der Hyama,
bis sie nur noch ein leicht flackernder Lichtpunkt und dann ganz verschwunden
ist.
Aber dann fangen auf einmal die Instrumente deines Schiffs an zu
flackern.
Die Konsole stößt verschiedene Warnsignale aus.
Du hast gerade den Ernst der Lage realisiert, als plötzlich alles wieder in
Ordnung ist.
War wohl nur eine technische Störung.
Da hast du aber Glück gehabt.
Du bist trotzdem noch etwas verwirrt.
Das war ein ganz schöner Schock.
Zufällig schaust du kurz aus dem Fenster Richtung Hyama.
Wo vor kurzem noch die Raumstation zu sehen war,
siehst du jetzt plötzlich ein verschwommenes grünes Licht.
Du bekommst eine Gänsehaut, denn das ist doch sehr eigenartig.
Hat dieses Licht vielleicht mit der Evakuierung zu tun?
Oder bildest du dir das alles nur ein?
Du wirst es nie erfahren.
Aber bislang konntest Du Deinem Instinkt immer blind vertrauen.
Nur darum bist Du überhaupt noch am Leben.
Du gibst Gas und nimmst Dir vor, diese seltsame Begegnung ganz schnell wieder
zu vergessen.
Na das ist ja gerade nochmal gut gegangen.
Da bin ich aber froh, dass wir einer Meinung waren.
Das hätte ja nur schief gehen können.
Lieber ein langes langweiliges Leben als ein kurzes Aufregendes,
nicht wahr?
Du brauchst mich ja jetzt erstmal nicht mehr.
Ich mach dann mal ein kleines Nickerchen.
Weck mich, wenn wieder etwas Merkwürdiges passiert oder wenn Du einen
Kaffee möchtest.
In meinem früheren Leben war ich nämlich ein preisgekrönter
Barista.
Das war vielleicht aufregend.
All diese verschiedenen Kaffeesorten und der Geruch von frisch
gemahlenem Kaffee!
Einfach köstlich.
Ende der Vorschau
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1641 words • Spaced repetition
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★☆☆☆☆
“I expected nothing and still got disappointed”
— Honest Review
This story was gathering dust on a harddrive until its time had come. I finally had an idea that would transform it into something just painful enough that you can’t put it down once you start.
Et voilà: A German science fiction adventure where your decisions steer the fate of your alter ego while slowly realizing that choice might be an illusion, only to conclude with the ultimate insight into the futility of life itself. Or is there still hope?
I did my best to avoid any trace of humor. We Germans have a reputation to uphold.
Brace yourself for a perfectly mediocre story headcrafted with Teutonic care.
The devastatingly demotivating amount of storylines ending in your character dying makes this a fantastically inconvenient yet effective learning experience. Can you find the one way out?
incl. VAT where it applies
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